Sonntag, 29. Januar 2017

# TAG 21 Und weiter / On and on

Ergebnis des heutigen Tages: Zwei Wäschekörbe voller Krimskrams, Bilderrahmen, zwei Blumenhocker und Weiteres für den Gebrauchtwarenladen.
Sachen in eBay-Kleinanzeigen eingestellt, Kontakt mit Interessenten. Sachen vom Dachboden geräumt. Das Zimmer, in dem bisher die meisten Dinge zwischengelagert wurden, ist nun fast leer... Es fühlt sich gut an :-)

Viele Grüße und einen guten Wochenstart!
Doris
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EN Result of the day: Two laundry baskets full of stuff as well as two plant stools, picture frames and other things for the thrift store.
Placed things on eBay. Chatted with potential buyers. Decluttered the attic.
The room where most of the things had been temporarily stored is almost empty... It feels good :-)

Take care and have a good start into your week!
Doris

Liste / list:
# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying
# TAG 4: Seifenigel und Wattestäbchen / "Soap hedgehog and Q-tips"
# TAG 5 Sachen loswerden bei Auktionshaus, Goldankauf und Sozialkaufhaus / Ditching stuff at auctioneer's, charity store etc.
# TAG 6 Hofladen-Lieferservice / Farm shop delivery Service
# TAG 7 Eine Woche und mehrere leere Regale / One week and several empty shelves
# TAG 8 Nicht viel & Küchenschrank / Not much & kitchen cupboard
# TAG 9 The Minimalists
# TAG 10 Kleine Schritte / Little steps
# TAG 11 Ablehnen, Reduzieren, Wiederverwenden, Recyclen, Kompostieren / Refuse, Reduce, Reuse, Recycle, Rot
# TAG 12 Regionales & Unverpacktes entdeckt / Discoveries of local & waste-free products
# TAG 16 Prozess des Ausmistens / Process of decluttering
# TAG 17 Regale, Regale, Regale / Shelves, shelves, shelves
# TAG 18 Mülltonnen abbestellen? / Cancelling the garbage bins?
# TAG 19 Nichts / Nothing
# TAG 20 Weiter machen / Carrying on
# TAG 21 Und weiter / On and on

Samstag, 28. Januar 2017

# TAG 20 Weiter machen / Carrying on

Heute wieder viele Dinge gefunden, die weggegeben werden. CDs, DVDs, ein paar Bücher, Krimskrams, Schuhe.
Sachen vom Dachboden geräumt. Sachen für den Gebrauchtwarenladen. Sachen für den Wertstoffhof.
Sachen in eBay Kleinanzeigen eingestellt. Kontakt mit Käufern. Zwei Sachen verkauft.
Ich habe heute wieder einmal gedacht, dass ich einigermaßen "fertig" werde mit dem Ausmisten. Aber das ist noch nicht soweit :-)
Habt ein schönes Wochenende,
Doris

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EN Today I've found further things to give away. CDs, DVDs, some books, shoes, this and that.
Decluttered the attic once more. Things for the thrift store. Things for the recycling center.
Put things on eBay. Chatted with some buyers. Sold two things.
Once more, I thought today I would be done decluttering. But that's not the case so far :-)

Have a good weekend,
Doris

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# TAG 19 Nichts / Nothing
# TAG 20 Weiter machen / Carrying on

Freitag, 27. Januar 2017

# TAG 19 Nichts / Nothing

Langer Tag, sehr müde heute. Überlege, ob ich irgendetwas aussortiert habe. Nein, denke nicht. Gibt's denn sowas?! :-))) Scheinbar.
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EN Long day, way tired now. I'm trying to remember if I have decluttered or given away anything. No, it seems I haven't. Is this really possible?! :-))) I guess so.

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# TAG 16 Prozess des Ausmistens / Process of decluttering
# TAG 18 Mülltonnen abbestellen? / Cancelling the garbage bins?
# TAG 19 Nichts / Nothing


Donnerstag, 26. Januar 2017

# TAG 18 Mülltonnen abbestellen? / Cancelling the garbage bins?

Während ich mich über ein müllfrei(er)es Leben informiert habe, bin ich auf das Thema Mülltonnen gestoßen.

Wir hatten, so wie es in unserem Landkreis gehandhabt wird, eine Restmülltonne (60 Ltr.), eine Biomülltonne (60 Ltr.) und eine Altpapiertonne (240 Ltr.). Die Tonnengrößen sind die kleinsten verfügbaren.
Die Restmülltonne war selten voll. Im Biomüll hingegen landeten viele Küchenabfälle, obwohl wir zwei Komposter im Garten haben (*räusper*). Die Altpapiertonne wurde auch gut genutzt. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht (*räusper-hust*).

Und dann kam Bea Johnson und ihre fünf Prinzipien zur Müllvermeidung: 1) Verweigern/Ablehnen, 2) Reduzieren, 3) Wiederverwenden, 4) Recyclen, 5) Kompostieren.

Wer keinen Restmüll produziert, braucht keine Restmülltonne.
Wer einen Komposter hat, braucht keine Biomülltonne.
Da dies mein Ziel ist, habe ich mich bei unserem Abfallwirtschaftsbetrieb nach den Möglichkeiten erkundigt. Die Restmülltonne abzubestellen ist (bei uns) nicht möglich, da auf jedem anschlusspflichtigen Grundstück ein "Restmüllgefäß" vorhanden sein muss. Aber es war zumindest problemlos möglich, die Restmülltonne von der zweiwöchentlichen Leerung auf die vierwöchentliche Leerung umzustellen. Das spart nebenbei auch ein bisschen Geld ;-)
Ich werde in Zukunft genau darauf achten, was in der Restmülltonne landet und im Laufe der Zeit immer mehr versuchen diesen zu vermeiden.

Die Biotonne habe ich ganz abbestellt. Aus Prinzip. Es war manchmal (oder oft) auch einfach Bequemlichkeit, die Bioabfälle in den Biomülleimer zu geben, anstatt zum Komposter zu laufen... Daher habe ich diese Option nun gestrichen und bin auf das vermehrte Kompostieren gespannt.

Heute wurden die Änderungen vorgenommen. Die braune Biomülltonne wurde abgeholt. Und die schwarze Restmülltonne bekam einen roten Deckel, der die vierwöchentliche Leerung kennzeichnet.

Ich finde bei all dem auch interessant und spannend, was man so alles kennen lernt, auf seinem Weg zu weniger Sachen und weniger Müll. Menschen, Abläufe, Hintergründe.

:-)

Ganz viele Januargrüße
Doris

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EN While reading about a zero/less waste lifestyle the issue garbage bin came up as well.

We have, as common in our district, a garbage bin (60 ltr.), an organic waste bin (60 ltr.) and a waste paper bin (240 ltr.). The sizes of the bins being the smallest available.
The garbage bin was seldomly full whereas the organic waste bin was often being filled with much kitchen waste, even though we've got two composters in our garden (*well...*). Same with the waste paper bin which has been used a lot, too. I've never really thought about this (*cough*).

And then there is now Bea Johnson and her five principles to lead a waste-free living:1) Refuse, 2) Reduce, 3) Reuse, 4) Recycle, 5) Rot.

Living zero waste means that we wouldn't need a garbage bin.
Owning a composter means that wouldn't need an organic waste bin.
This being my goal I asked our authorities for possibilities of cancelling the bins. It's not possible to cancel the garbage bin (here) at all as every owner of an inhabited property is obligated to. Yet, it was possible to change the collecting frequency of the garbage bin from two weeks to four weeks. Saving some little money at the same time ;-)
In future I will pay more attention to any things that will be thrown into the bin, trying to avoid them, step by step.

The organic waste bin could be cancelled at all, so I did. As a matter of principle. It has sometimes (or often) been an act of laziness to put the kitchen waste into the organic waste bin instead of walking through the garden to the composters. Therefore I cut that option, and I'm excited about the rotting process.

Today they've changed the bins. The brownish organic waste bin was taken away. And the black garbage bin got a red lid which marks the four week collecting routine.

It's interesting and exciting to get to know processes, background and people, along the way to less stuff and zero/less waste.

:-)

January greetings
Doris

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Mittwoch, 25. Januar 2017

# TAG 17 Regale, Regale, Regale / Shelves, shelves, shelves

Hmm, werdet ihr mir glauben, wenn ich erzähle, dass ich heute schon wieder ein Regal verkauft habe?

Ein Badregal und einen Badhocker von einem bekannten schwedischen Möbelhaus.

Dies war einer der schnellsten Verkäufe überhaupt. In eBay-Kleinanzeigen eingestellt, anschließend in der örtlichen Facebook-Flohmarkt-Gruppe geteilt, wenige Minuten später meldet sich eine Interessentin und holt es kurze Zeit später ab. Weniger als 45 Minuten das Ganze.

Das klappt natürlich nicht immer so :-) aber manchmal.

Das Spannende ist, ich weiß nie, wie groß das Interesse sein wird.
Manchmal melden sich innerhalb eines Tages 10 Interessenten und über 200 haben es angeschaut (wie beim Regal, das ich gestern verkauft habe und das morgen abgeholt wird).
Und manchmal hat man "Ladenhüter" ewig im Angebot stehen, und das Interesse ist eher gering, selbst wenn man meint, dass man einen günstigen Preis gewählt hat.

Ich habe einige weitere Sachen eingestellt. Schuhe, Kleidung, Geschirr, DVDs. Kann jemand die kompletten Staffeln 1-9 als DVDs von "How I met your mother" auf Englisch gebrauchen? Ich glaube, diese werden so ein Ladenhüter :-))) (Bei ernsthaftem Interesse, schreibt mir eine E-Mail; Adresse rechts in der Sidebar unten.)

Und zwei Wäschekörbe gehen morgen wieder zum Gebrauchtwarenladen. CDs, Vasen, Bücher, ein bisschen Weihnachtliches noch, Krimskrams.

Beste Grüße

Doris

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EN Hmm, will you believe me if I tell you that I've sold another shelf just today?

A bathroom shelf and a bathroom stool from a well-known Swedish furniture store.

This was one of the fastest sales ever. Placed on eBay, then shared in the local fleamarket group in Facebook. Only some minutes later a potential buyer sent me a message, and picked up both pieces a short time later. Less than 45 minutes.

It doesn't work like that all the time, of course:-) but sometimes.

It's quite exciting that I never know how much interest there will be for every single item.
Sometimes 10 potential buyers contact me within one day, and more than 200 visit and look at the offer within the same time (it went like that with the shelf I sold yesterday).
And sometimes there is a "shelf warmer" which doesn't attract a lot of interest even though I did chose a low price.

I've placed more goods on eBay. Shoes, clothes, tableware, DVDs. Does anyone need the complete seasons 1-9 of "How I met your mother" as DVDs in English? I believe they are going to be such "shelf warmers" :-))) (If so, feel free to contact me via email, you'll find my address in the sidebar on the right side.)

Two laundry baskets full of stuff will be brought to the thrift store tomorrow. CDs, vases, books, some Christmas decoration, and more.

Best wishes

Doris

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# TAG 17 Regale, Regale, Regale / Shelves, shelves, shelves


Dienstag, 24. Januar 2017

# TAG 16 Prozess des Ausmistens / Process of decluttering

Heute wieder ein (kleines) Regal verkauft.

Ich frage mich manchmal, wann ich fertig bin mit einem Raum. Und dann finde ich wieder etwas, das weggegeben werden kann.

Das Regal, das ich heute verkauft habe, hinterlässt zum ersten Mal eine für mich sichtbare "Lücke". An die jetzt freie Stelle muss ich mich gewöhnen, aber sie hat ihren Zweck.

Nach 7 Minuten hatte es bereits auf eBay-Kleinanzeigen einen Käufer gefunden. Ich setze meistens die Preise nicht überhöht an. Meine Devise ist, besser viele Dinge für wenig Geld, als umgekehrt :-)

Seit eineinhalb Jahren verkaufe und verschenke ich Dinge nun. Es war so viel in den Schränken, den Kommoden, den Regalen, auf dem Dachboden und in der Garage.

Viele schöne Grüße an alle,
die mit ähnlichem beschäftigt sind,
die mit sowas gar nicht beschäftigt sind,
die es verstehen,
die es nicht verstehen,
einfach an alle :-)

Doris

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EN Sold another (little) shelf today.

I sometimes wonder at which point I will be done decluttering a room cause all the time I keep finding new stuff that could be given away.

The shelf I sold today has quite apparently created some empty space which I'll need to get accustomed to. Yet, this space serves its purpose.

It hasn't taken longer than 7 minutes to find a buyer. I mostly rather underprice the objects than risking to keep them. I do consider it better to sell much of my stuff for little money than the other way round.

It's been one and a half year now that I'm selling stuff and giving away stuff. There's been so much inside wardrobes, dressers, shelves, in the attic and inside the garage.

Best wishes to all those,
who are busy doing similar things,
who are not busy at all doing similar things,
to those who understand,
to those who do not understand,
just to everybody :-)

Doris


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Montag, 23. Januar 2017

# TAG 15

Ich finde weitere Sachen zum Weggeben. Heute Bücher.
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EN I am constantly finding things to give away. Today books.

Sonntag, 22. Januar 2017

# TAG 14

Ein langer Tag geht zuende.
Gestern, heute, morgen. Nur kleine Schritte.
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EN Long day(s).
Yesterday, today, tomorrow. Little steps.

Samstag, 21. Januar 2017

# TAG 13

Heute einfach platt :-)
Mehr Sachen haben das Haus verlassen. Möbel und Bastelsachen.
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EN Today, pretty tired and knocked out :-)
More stuff has left the house. Furniture as well as craft punches and material.

Freitag, 20. Januar 2017

# TAG 12 Regionales & Unverpacktes entdeckt / Discoveries of local & waste-free products

Heute war ich den ganzen Nachmittag bis in den Abend unterwegs im Sinne der Sache ;-)

Drei Wäschekörbe voller Sachen konnten wieder weggebracht werden. Dieses Mal waren Elektrosachen, Lampen und Lichterketten dran, Weihnachtssachen, mehrere Kunststoffboxen, meine gelbe Tupper-Rührschüssel (eine der letzten verbliebenen Tuppersachen...), Gulaschschalen (Suppenteller tun es auch), ein Bürotacker (wir haben so auch noch zwei) und so weiter. Das alles wurde zur weiteren Verwendung weitergegeben, unter anderem im Gebrauchtwarenladen vor Ort.

Im Anschluss waren wir in einem süßen Laden mit Café namens ZwergRiese (*klick*), den ich als Tipp bekommen habe. Dort gibt es regionale Artikel wie Geschenkartikel sowie Lebensmittel, Tee, Seifen, Natur-Bürsten & vieles mehr. Auch die festen Shampoos von SauberKunst gibt es dort. Ich bin ganz begeistert.

Die Stadt Königsberg (i. Bay.), in der sich dieser Laden befindet, hat eine wunderbare Altstadt mit kleinen Gässchen, Kopfsteinpflaster, schönen Fachwerkhäusern und einer romantischen Burg, die auf dem Berg über allem thront.


Ich habe dort plastikfreie Wattestäbchen (200er-Pack) für unter 2 € gekauft. Auch das Sichtfenster ist aus Papier, somit auch die Verpackung plastikfrei.


Kürbiskerne mit Schokoüberzug kann man lose kaufen. Wir hatten kein Gefäß dabei (ein Fehler, wie ich jetzt schon feststellen muss; Notiz an mich: Nie ohne Gefäß(e) aus dem Haus gehen ;-))) ). Daher wurden uns die Kerne in eine Papiertüte gegeben. Es gibt auch (Bio-)Nudeln lose, Dinkel und Weizen.


Außerdem habe ich mich gefreut, ein Seifensäckchen (für Seifenreststücke) zu entdecken, denn das wollte ich schon länger online bestellen.  


Daran anschließend waren wir im Hofladen des Bio-Bauernhofs, von dem wir unser Gemüse und Obst per Lieferservice beziehen. Wir wollten uns einfach wieder einmal das Sortiment, vor allem im Bezug auf plastikfreie Produkte, ansehen. Neu entdeckt haben wir Sahne im Glas. Diese werden wir das nächste Mal mit bestellen.
So findet man immer wieder hier und da etwas, das ein weiterer Schritt zu weniger Plastik und Abfall allgemein ist.

Viele winterliche Grüße und euch allen ein wunderbares Wochenende
Doris

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EN Three laundry baskets full of stuff... containing lamps, chains of lights, Christmas stuff, several plastic boxes, goulash bowls (regular soup plates are sufficient), a stapler (we still got two) and more... were given away for anybody else to use (to the thrift store for instance).   

Afterwards we visited a cosy store called ZwergRiese (*klick*) which sells local groceries, gifts, soap, brushes, solid shampoo (sauberkunst.de) and more. I'm thrilled.

The store is located in the City of Königsberg (in Bavaria) which has a wonderful old city core with small streets, cobblestone, beautiful historical half-timbered houses and a romantic castle on top of the hill.

I bought plastic-free Q-tips there (200 in one pack) for less than 2 €. Moreover, the whole packaging is plastic-free, too.

We had no container for the pumpkin seeds with chocolate icing which were offered in bulk (Note to myself: Never leaving the house without container(s) in the future ;-))) ). Therefore we got the pumpkin seeds in a little paper bag this time. They've got (organic) pasta (spelt and wheat) in bulk, too.

Got a soap bag (for soap leftovers) which I've been wanting to order somewhere online anyway.

Then we went to the farm shop where we get our vegetables and fruit delivered from. We wanted to have a look at the current assortment, especially regarding plastic-free products. Discovered whipping cream in glass jar which we will order next time.

New discoveries  here and there for a plastic-free and waste-free living.

Winter greetings, have a good weekend, everybody
Doris


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Donnerstag, 19. Januar 2017

# TAG 11 Ablehnen, Reduzieren, Wiederverwenden, Recyclen, Kompostieren / Refuse, Reduce, Reuse, Recycle, Rot

Die fünf Prinzipien, nach denen Bea Johnson (zerowastehome.com) und ihre Familie leben, lauten:
1) Refuse
2) Reduce
3) Reuse
4) Recycle
5) Rot.

Zu Deutsch:
1) Verweigern/Ablehnen
2) Reduzieren
3) Wiederverwenden
4) Recyclen
5) Kompostieren.

Und zwar genau in dieser Reihenfolge.

1) Das "Ablehnen" steht für sie an erster Stelle und ist für sie das Wichtigste.
Es fängt bei kostenlosen Give-aways (Werbekugelschreiber etc.) an und geht über das Abbestellen von Werbepost oder überflüssigen Katalogen hin zu vielzähligen anderen Möglichkeiten, Abfall bzw. Verbrauch von Ressourcen von vornherein zu vermeiden. In der Form, dass er gar nicht bis "ins Haus" hinein gelangt, von wo er wieder recycelt werden müsste oder weggeworfen werden müsste. Natürlich wird jetzt der ein oder andere sagen, aber die Sachen sind doch schon produziert. Was spielt es für eine Rolle, ob ich sie annehme oder nicht?
Sie sagt, in dem Moment, in dem wir einen Werbekugelschreiber oder eine Plastiktüte oder oder oder... annehmen, senden wir ein Signal. Wir sagen, dass wir mehr von diesen Sachen haben möchten (egal um welches "Goody" es sich nun handelt). Und es werden mehr produziert.

Soviel erstmal zu Bea Johnsons Prinzipien, die ich ganz unterstreichen kann.

Viele Donnerstagsgrüße
Doris

PS: Es spart auch Zeit, weniger oder keine Werbepost, Prospekte, Flyer, Kataloge zu bekommen :-)
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EN The five principles Bea Johnson (zerowastehome.com) and her family follow to lead a waste-free life:
1) Refuse
2) Reduce
3) Reuse
4) Recyle
5) Rot.

In this exact order.

1) "Refusing" is priority number one and most important to her. Like free give-aways like ball pens, advertising in the mail box, catalogues etc. And there are many more possibilities to avoid waste to come into one's home in the first place. Of course it looks like those items had already been produced, so why not take them? Why does it make a difference? Where can we make a difference? Well, she says, the moment we take the pen or the plastic bag or whatever, we send a signal. We say, we want more of those things (no matter which ones). And more will be produced.

Thursday greetings
Doris 

PS: It also saves time to get less or no junk mail, flyers, catalogues :-) 

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Mittwoch, 18. Januar 2017

# TAG 10 Kleine Schritte / Little steps

Heute. Zwei Pakete zum Versand gebracht. Und meine Sammlung aus Kinderzeiten mit über 80 Lustigen Taschenbüchern rund um Donald Duck, Mickey Mouse & Co. verkauft. Auf der Arbeit haben wir Informationen zu Recycling-Papier für Kopierer/Drucker eingeholt.
Kleine Schritte, kleine Fortschritte, weniger Sachen, weniger Abfall :-)

Beste Grüße
Doris

--------------------------
EN Today. Two parcels sent. My childhood collection of more than 80 comic pocket books (Donald Duck & Co.) sold. At work we gathered information about recycling paper for print-outs and copier.
Little steps, little progress, less stuff, less waste :-)

All the best
Doris

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Dienstag, 17. Januar 2017

# TAG 9 The Minimalists

Die Tage ähneln sich gerade sehr. Nicht so viel Zeit gehabt, Pakete zusammengepackt, Konversation mit eBay Käufern, wieder etwas verkauft, Sachen für den Gebrauchtwarenladen zusammengetragen, ein Regal wurde vom Käufer abgeholt. Die Räume werden langsam leerer. Nun fallen auch die übrig gebliebenen Arbeiten vom Hausbau mehr auf. Fehlende Sockelleisten, der unverkleidete Kamin, die fleckig gestrichenen Wände (vor denen das Regal stand, räusper). Trotzdem noch so gefühlt viele Sachen. Ich habe schon das nächste Regal im Fokus... sechs Stück sind jetzt insgesamt weg.

Tipp für alle, die sich für Minimalismus interessieren (und Englisch verstehen): Joshua und Ryan von The Minimalists. Website: www.theminimalists.com Auch als Podcasts zum Download.

Ganz viele abendliche Grüße
Doris :-)

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EN Again one of those days with little time. Packed some parcels, chatted with eBay buyers, sold something, collected stuff for the thrift store. Shelf being picked up by a buyer. Now, as the rooms are getting emptier outstanding work like missing skirting boards, the uncovered chimney and the stained walls catch the eye. Yet, still so many things. Six shelves have gone so far and I have already the next one in mind.

Tipp for those who are interested in minimalism: Joshua and Ryan from The Minimalists. Website: www.theminimalists.com Also available as podcasts.

Evening greetings

Doris :-)

Liste / list:

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Montag, 16. Januar 2017

# TAG 8 Nicht viel & Küchenschrank / Not much & kitchen cupboard

Heute habe ich nicht viel im Haus machen können, bin spät heimgekommen und gleich mit meinem Joghurt (im Glas :-) ) auf die Couch gefallen.

Ich möchte stattdessen heute unseren Küchenschrank mit einem Teil unserer Lebensmittel zeigen, denn hier liegt eines meiner größeren Plastik-Probleme quasi "vergraben.

Die Gläser in den unteren beiden Fächern beinhalten Walnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesamsamen, Leinsamen, Kokosflocken, Kakaonibs, Rosinen etc. Mein tägliches Frühstück, und somit Lebensmittel, von denen ich viel verbrauche. Leider alles in Plastik und manchmal auch in Papier verpackt. Bio hin oder her.

Die Gläser täuschen also in der Hinsicht nur.
Die ganzen Verpackungen lagere ich in einem dunkelbraunen Korb, den man dahinter entdecken kann :-)
Tsja...


Ich habe sehr großes Interesse, das zu ändern, aber bisher noch keinen Weg gefunden diese Sachen ohne Verpackung zu bekommen. Wir leben auf dem Land (Kleinstadt), und selbst im weiteren Umkreis ist kein Unverpacktladen. Erst nach 100 Kilometern gibt es offenbar eine Stadt mit einem Unverpacktladen. Somit für mich (erstmal) keine Option für den Alltag. Der örtliche Bauernmarkt findet bei uns ein Mal im Monat statt, aber ich vermute, dass ich diese Sachen dort nicht (in Bioqualität) unverpackt erhalten werde. (Ich möchte dies herausfinden und ihn eventuell beim nächsten Termin besuchen.)

Das ist eine meiner größten Baustellen beim Versuch plastikfrei(er) und müllfrei(er) zu leben. Zumindest eine, die mir tagtäglich vor Augen geführt ist. Auf andere werde ich nach und nach stoßen.

Über Lösungen grüble ich schon länger, aber habe noch keine brauchbaren gefunden. Vielleicht mal nach Onlineshops suchen, die in Papier und am besten in Großpackungen liefern?

Viele Montagsgrüße

Doris

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EN Today I wasn't able to declutter or to do anything else as I've come home late.

Instead, I want to show one of our citchen cupboards with some of our groceries as it demonstrates some of my biggest "plastic issues".

The glass jars in both of the lower parts of the cupboard contain walnuts, almonds, sunflower seeds, pumpkin seeds, sesame, linseeds, coconut flakes, cocoa nibs, raisins etc. My daily breakfast, and therefore food that I consume a lot. Unfortunately everything originally packed in plastic and sometimes in paper.

I am most interested to change this, but I haven't found a way yet to buy those things in bulk.
Maybe looking for onlineshops that provide those goods in paper or in bulk packs?


Monday greetings

Doris

# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying
# TAG 4: Seifenigel und Wattestäbchen / "Soap hedgehog and Q-tips"
# TAG 5 Sachen loswerden bei Auktionshaus, Goldankauf und Sozialkaufhaus / Ditching stuff at auctioneer's, charity store etc.
# TAG 6 Hofladen-Lieferservice / Farm shop delivery Service
# TAG 7 Eine Woche und mehrere leere Regale / One week and several empty shelves
# TAG 8 Nicht viel & Küchenschrank / Not much & kitchen cupboard

Sonntag, 15. Januar 2017

# TAG 7 Eine Woche und mehrere leere Regale / One week and several empty shelves

Eine Woche ist nun vorüber.

Am meisten bin ich momentan weiterhin mit Ausmisten und Aussortieren beschäftigt.

Man glaubt es kaum, aber ich habe schon wieder drei Wäschekörbe voller Sachen gefunden, die morgen zum Trödelladen gehen. Es ist wirklich verrückt, was wir so alles haben oder gehabt haben. Diese vielen Kleinigkeiten. Heute waren verschiedene Boxen und Schubladen dran. Zubehör für Vorhangstangen (Halterungen, Ringe), Drahtseile, Batterien, Glühbirnen, Sportzubehör, Krimskrams. Überbleibsel aus Hausbau- und -einrichtungzeiten. Und überall Sachen, die nicht verwendet werden oder teilweise Sachen, die nicht funktionieren. Verpackungskram. Wieder vieles aussortiert. Und auch die Boxen werden gleich mit weggegeben. Sie werden nicht mehr benötigt.

Was ist das Fazit dieser Woche:
- Wir konnten einige Male (Bio-)Lebensmittel verpackungsfrei einkaufen. Durch die Nutzung von Glasbehältern und Stofftaschen. Durch den Einkauf in einem Bio-Markt in der nächstgrößeren Stadt. Durch den Hofladen-Lieferservice.
- Von Naturlieferant kam ein Päckchen mit Seifenigel und plastikfreien Wattestäbchen.
- Wir waren bei einem Auktionshaus für Münzen und Briefmarken und haben eine Sammlung zur Versteigerung abgegeben. Wir waren ein weiteres Mal in einem Goldankaufgeschäft, allerdings "erfolglos".
- Mehrere Pakete an eBay-Kleinanzeigen-Käufer geschickt sowie an Momox.
- Mehrere Wäschekörbe voller Sachen zum Trödelladen (und ins Sozialkaufhaus) gebracht.
- Einige Sachen verschenkt (Bastelsachen).
- Von vielen anderen gehört, die auf dem selben Weg sind. Danke!

Symbolisch sende ich euch ein leeres Regal von diesem Wochenende :-)

Auf eine neue Woche!

Liebe Grüße
Doris

PS: Draußen schneit es wie verrückt.


EN It's been one week since I started this.

I'm still most busy decluttering things.

Tell you what, I've found as much stuff as fits into three laundry baskets, again. They'll be taken to the thrift store tomorrow. It's pretty crazy how much we have got or we had got. Those many little items. Today I went through various boxes and drawers. Accessories for any kind of things like curtain rails, steel ropes, batteries, flashlights, light bulbs, sport thingies etc. House building remnants. So much stuff that isn't used or that is broken. Packaging. Once again decluttered a lot, including the boxes that contained the stuff.

Result of the week:
- Several times shopping (organic) groceries in bulk. Using glass containers and tote bags. Shopping in an organic supermarket (in another city). Receiving plastic free delivery from a farm shop delivery service.
- Receiving a "soap hedgehog" and bamboo Q-tips.
- Having been at an auctioneer's who will sell our coin and stamp collection. Having been at a jewelry purchase shop, without "any results" this time.
- Sending several deliveries to eBay buyers as well as to Momox.
- Taking several laundry baskets full of stuff to thrift stores.
- Giving away several things (handicraft items and material).
- Having heard and read about many others that are on the same page. Thank you!

As symbol I'm placing a picture of one of my empty shelves :-)

Way to go - a new week about to start soon!

Doris

PS: It's been way much snowing outside.

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# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying
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# TAG 5 Sachen loswerden bei Auktionshaus, Goldankauf und Sozialkaufhaus / Ditching stuff at auctioneer's, charity store etc.
# TAG 6 Hofladen-Lieferservice / Farm shop delivery Service
# TAG 7 Eine Woche und mehrere leere Regale / One week and several empty shelves

Samstag, 14. Januar 2017

# TAG 6 Hofladen-Lieferservice / Farm shop delivery service

Ein weiterer Tag, der sich um's Ausmisten gedreht hat.

Am Morgen habe ich erneut einen Kofferraum voller Sachen zum Trödelladen gebracht, sowie drei Pakete zur Post zum Versenden. Eines davon an Momox (Ankauf von Büchern, CDs, DVDs, Kleidung) und zwei an Käufer von eBay Kleinanzeigen. Ich versende meistens über Hermes, aber manche Male auch über die Post (DHL), je nach Größe und Gewicht der Pakete.

Der Versand an Momox funktioniert auch recht einfach. Wenn man den Verkauf abgeschlossen hat, erhält man per E-Mail einen Lieferschein, den man ausdruckt und ins Paket legt, sowie einen Versandschein, den man auf das Paket klebt. Nun muss man es nur noch zum Versand bringen.

Den weiteren Tag habe ich mit Aussortieren verbracht. Manchen Krimskrams, über den ich aus verschiedenen Gründen nicht sofort entscheiden konnte oder wollte, hatte ich in mehreren Boxen deponiert, und diese heute nun aussortiert. Außerdem habe ich Ordnung in verschiedene andere Bereiche gebracht, zum Beispiel in den Vorratsschrank, in Küchenschränke und in Regalen in meinem Büro. Dort ist heute ein weiteres Billy-Regal frei geworden, das ich sofort in eBay Kleinanzeigen gesetzt habe, bereits kurze Zeit später hat es einen Käufer gefunden, der es nächste Woche abholen wird.

Was mich besonders gefreut hat war, dass wir gestern wieder eine wöchentliche Lieferung vom Hofladen-Lieferservice erhalten haben (über die Feiertage war der Hofladen geschlossen). Bis auf die Kisten alles plastikfrei ;-) Das ist meistens der Fall, aber den Betreibern nicht immer möglich, da sie das Gemüse, Obst und die Pilze auf dem Großmarkt kaufen.

Einen guten Sonntag wünscht
Doris


EN Another day of decluttering. Another car load full of stuff to spend at the thrift store or to send via parcel to eBay buyers as well as to a company called Momox that purchases and resells used goods such as books, CDs, DVDs and clothes.

The rest of the day I spent decluttering and rearranging shelves and cupboards. This led to the next empty shelf which could be immediately sold on eBay then. It will be picked up next week.

I am happy that we could once more receive the weekly delivery of a local farm shop yesterday as it was paused during Christmas vacations. Except for the boxes everything plastic free ;-) That's mostly the case, but not always possible, as the shop owners do buy vegatables, fruits, mushrooms etc. at the wholesale.

Have a nice Sunday!
Doris

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# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
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# TAG 6 Hofladen-Lieferservice / Farm shop delivery service

Freitag, 13. Januar 2017

# TAG 5 Sachen loswerden bei Auktionshaus, Goldankauf und Sozialkaufhaus / Ditching stuff at auctioneer's, charity store etc.

Heute war erneut ein Tag des Loslassens von Dingen.

Die Sachen für den Trödelladen (Gebrauchtwarenladen), die ich gestern aussortiert habe, habe ich heute weggebracht, ein ganzes Auto voll. Und anschließend ging es ein Stückchen weiter weg.

In einer der nächstgrößeren Städte im Umkreis haben wir an drei Stellen Station gemacht.

Mitunter spannend, was man durch das Ausmisten so alles erlebt und wo man überall hinkommt.

Erste Anlaufstelle war ein Münzen- und Briefmarkenauktionshaus. Ich hatte eine kleine Münzen- und Briefmarkensammlung, die nicht mehr gepflegt oder als Hobby betrieben wurde, daher wollte ich sie weitergeben. Viel ist bei diesen "Hobby-Sammlungen" nicht zu erwarten, aber das war auch nicht mein Hauptziel, sondern das Weggeben. Die Auktion, in der die Sammlung angeboten wird, findet erst in einem Jahr statt. Die Münzen werden vorher von einem Numismatiker bewertet, in einen Katalog aufgenommen und dann durch den Auktionator versteigert. So etwas haben wir noch nie mitgemacht, und auch wenn es nun noch ein Jahr dauert, ist es irgendwie spannend.

Als nächstes sind wir zu einem Gold- und Schmuckankaufladen gefahren. Dort habe ich Ende des Jahres schon einmal Schmuck, den ich nicht trage, hingebracht. Gold, Silber, Bernstein. Der Schmuck wird gewogen und man erhält ein preisliches Angebot, je nach Reinheitsstufe und Gewicht. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich Gold- und Silberketten etc. sowie Bernstein dabei. Das Ergebnis war für mich als Laien ganz erfreulich. Ich hatte keine Ahnung, was dafür zu bekommen ist, und habe mich vorher auch nicht informiert. Es ist sicher nicht verkehrt, wenn man das vorab tut ;-) Ich bin und war allerdings einfach froh, die Sachen nicht mehr selbst zu besitzen und habe bei all den auszusortierenden Sachen auch nicht die Zeit, mich intensiv mit jedem einzelnen zu beschäftigen.
Heute hatte ich silberne Serviettenringe dabei, die ich ebenfalls nicht verwende. Wir benötigen grundsätzlich keine. Das Ergebnis fiel diesmal ganz anders aus. Zunächst hat die Mitarbeiterin einen der Ringe anfeilen und einem Test unterziehen müssen (Säuretest?), um herauszufinden, um was es sich genau handelt. Die Ringe waren zwar versilbert aber quasi fast nichts wert. 2 Euro hätte ich dafür bekommen, und sie wären eingeschmolzen worden. Da habe ich sie lieber wieder mitgenommen, um sie beim Trödelladen abzugeben. Dort kann sie jemand anderes noch weiter verwenden, denn an sich sind sie ganz stilvoll und schlicht.

Als drittes waren wir in einem Sozialkaufhaus, das auch mit dem Begriff "Vintage" wirbt, und haben dort Original-70er-Jahre-Kleider abgegeben. Sie waren mir einfach zu schade für den Altkleidersack, und wurden auch gerne entgegen genommen. Die Stadt ist eine Studentenstadt und die Mitarbeiterin meinte gleich, die Kleider würden sicherlich bei den Studentinnen Anklang finden.

Das freut mich am meisten. Wenn die Sachen nicht nur "weg" sind, sondern wenn man auch das Gefühl hat, dass jemand anderes sich darüber freut und sie gut verwenden kann. Das ist es allerdings auch, was die Sache ziemlich anstrengend macht. Ich kann bzw. will kaum etwas wegschmeißen, das noch in Ordnung ist. Das widerstrebt mir innerlich. Umso bewusster wird mir immer wieder, wie viele einzelne Teile ich besitze bzw. besessen habe, und wie viel Mühe, Aufwand und Zeit es bedeutet, quasi jedes Teil so weiterzugeben, dass jemand anderes es wieder verwenden kann.

Es ist auch die beste Maßnahme und "Kur", die ich mir vorstellen kann, um zu verhindern, dass ich künftig Dinge kaufe, ohne mir es vorher gut zu überlegen. Denn all die Zeit, die ich nun verwende, könnte und möchte ich eigentlich anders verbringen. So wie Bea Johnson es über den minimalistischeren und müllfreieren Lebensstil sagt. "It offers a richer life: one based on experiences instead of stuff". (Er ermöglicht ein inhaltsvolleres Leben: eines, das auf Erlebnissen basiert, anstelle von Dingen). Das ist einer der Sätze, der mich sofort angesprochen hat, als ich ihn erstmals gehört habe und der mir immer wieder im Ohr klingt.

EN It's been another day of letting stuff go.
The things I had decluttered yesterday (one car load full of stuff) were taken to the thrift store.
Then we went to one of the bigger cities nearby to visit several places. It's been exciting to meet an auctioneer who will sell my coin and stamp collection by auction (however only in 2018). Until then a numismatist will estimate the value of the collection, it will be placed in a catalogue and sold by auction then. Never done this before. Even though it will take a whole year from now on, it's really quite exciting.
Next, we went to a shop that purchases jewelry such as gold, silver and amber. I've been there once, end of last year, when I successfully sold some of my necklaces and bracelets. Successful it seemed to me, who isn't an expert in this. My goal is to declutter. I don't have the time to take care of the estimated value of every single item. Today I showed them some silver napkin rings. In contrast to the jewlrey those weren't worth more than 2 € and would have been smelted. So I didnt' leave them there but will take them to the thrift store for anyone else to use.
After that, we went to a further, huge charity shop to leave some dresses (Seventies style) there. The lady that received the dresses supposed that they will certainly find some students' approval. This is my favorite. Not only decluttering and letting go but getting to understand or believe that someone else will appreciate and use these items on their own. I just can't throw them in the bin as long as they are still working. Yet, this is the reason why all of that is keeping me way busy, and it often kind of bothers me, too. Still I believe it is the best way to prevent myself from buying meaningless stuff. I could imagine and I would want to spend my time much different than by decluttering and organizing. It's like Bea Johnson says about the (more) minimalistic and waste free lifestyle: "It offers a richer life: one based on experiences instead of stuff." That's one of the sentences that affected me at once and that keeps repeating in my head.

Liste / list:

# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying
# TAG 4: Seifenigel und Wattestäbchen / "Soap hedgehog and Q-tips"
# TAG 5 Sachen loswerden bei Auktionshaus, Goldankauf und Sozialkaufhaus / Ditching stuff at auctioneer's, charity store etc.

Donnerstag, 12. Januar 2017

#TAG 4 Seifenigel und Wattestäbchen / "Soap hedgehog and Q-tips"

Ich habe wieder mal den ganzen Abend aussortiert und einige Körbe voll für den Trödelladen fertig bekommen.
Eine kurze Nachricht zu #TAG 4 möchte ich dennoch hinterlassen. Heute kam eine (plastikfreie) Lieferung von naturlieferant.de an. Aufgrund des nicht vorhandenen Angebotes vor Ort muss man, also ich, auf Online-Shops zugreifen. Ich bin froh, dass dies möglich ist und nutze es auch bewusst, da ich denke, dass bei höherer Nachfrage, diese Produkte sowie der Wunsch nach nachhaltigeren und plastikfreien Möglichkeiten des Einkaufens gefördert werden und sich verbreiten. Hoffe ich ;-) 


Die Seifenigel sind superpraktisch. Wir haben sie nun schon länger in Verwendung und ich bin sehr zufrieden damit. Die Seife und das feste Shampoo trocknen auf dem Seifenigel richtig klasse. Wir haben die Seifenigel sowohl an den Waschbecken für Handseife sowie zwei in der Dusche (auf einer Ablage) für Seife und festes Shampoo.


Bitte beachten, auf dem Foto ist das feste Shampoo "Kokosmakrone" zu sehen. Es ist nicht von naturlieferant.de, sondern von Sauberkunst. Ich wollte es dennoch zeigen, da ich von diesem festen Shampoo begeistert bin. Es ist in jeglicher Hinsicht bisher das beste Shampoo überhaupt, das ich je verwendet habe. Verzeiht mir meine Euphorie, es ist einfach so :-) Da Haare von Person zu Person unterschiedlich sind, kann ich nur raten, auszuprobieren, wer Interesse hat. Sauberkunst liefert ebenfalls plastikfrei.


Außerdem habe ich erstmals Wattestäbchen aus Bambus bestellt, um sie auszuprobieren. Es ist ein stolzer Preis, aber mir fällt momentan keine andere schnelle Alternative ein.


Von naturlieferant.de nutze ich außerdem die Zahnputztabletten und die Bienenwachstücher. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Danke für eure netten und motivierenden Kommentare!

EN In Progress :-)))

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# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying
# TAG 4: Seifenigel und Wattestäbchen / "Soap hedgehog and Q-tips"

Mittwoch, 11. Januar 2017

#TAG 3 Unverpackt einkaufen / Bulk buying

Ein großes Thema ist für mich auch das Einkaufen, speziell der Lebensmitteleinkauf, denn das ist das, was man am häufigsten macht. Bei allem, was ich ab jetzt einkaufe, versuche ich, so viel wie möglich an Verpackung zu sparen bzw. komplett auf Verpackung zu verzichten. Mein Ziel ist es mittelfristig überall nach Lösungen zu suchen, um Müll möglichst komplett zu vermeiden.


Ein bisschen ungewohnt war es schon, beim Metzger zu fragen, ob sie mir Fleisch und Wurst in die Glasschalen legen, wenn ich diese auf die Theke stelle. "Kein Problem", war die Antwort der Verkäuferin. Auch bei der Bäckerei habe ich Brot und Brötchen in meinen Stoffbeutel bekommen, gleiche Antwort dort: "Kein Problem." Ich habe mich wirklich gefreut, dass das so problemlos geklappt hat.

Bio-Gemüse habe ich leider in unseren Supermärkten hier auf dem Land, nicht unverpackt bekommen, daher musste ich konventionelles nehmen (und am Ende hat sich dann noch ein Gummi eingeschlichen, der um die Lauchzwiebeln gespannt war :-) ).

Es ist verrückt, wie viele Lebensmittel und Waren in den Supermärkten in Plastik eingepackt sind. Wer ohne einkaufen möchte, ist zumindest ziemlich schnell fertig, denn er geht am Großteil der Regale einfach vorbei.

EN Hahaha, this is really annoying. Day 3 went over so fast, too, and I need to catch some sleep now. Hoping to do better tomorrow and getting the translation done. Summary of today's post: I bought bulk (unpacked). Meat and sausages in glass containers, loose vegetables and bread and bread rolls in a tote bag.  

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# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering
# TAG 3: Unverpackt einkaufen / Bulk buying

Dienstag, 10. Januar 2017

#TAG 2 Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering

Ich weiß gar nicht, wo ich zu schreiben anfangen soll, weil sich gerade so viel bei mir tut ;-) Hmm. Jeden Tag kleine neue Erfahrungen, jeden Tag ein paar neue Informationen. Jeden Tag ein bisschen weniger Sachen.

Letzteres ist ein Thema, was mich gerade sehr beschäftigt, daher denke ich, dass ich darüber heute schreiben werde. Es geht um das Aussortieren, das "Ausmisten" (ein nettes Wort) von Dingen. Mir ist schon seit längerem bewusst, dass ich einfach zu viel habe, zu viele Sachen besitze. Oder besitzen die Dinge mich? Woher kommen all die Sachen? Das frage ich mich oft, auch wenn ich die Antwort eigentlich kenne. Ich habe zu viel angesammelt und kaum etwas weggegeben. Ich mag schöne Dinge einfach zu sehr. Und es gibt auch so verflixt viel schöne Sachen. Ich liebe schöne Muster und Farben, Papiere, Stoffe. Ich liebe schöne Materialien, glatte Keramik, Getöpfertes, Holz, Steine und so weiter und so fort. Ich hatte und habe viele Interessen und Ideen. Und, was mir heute peinlich ist und mich auch überlastet und überfordert, ich habe immer wieder Neues gekauft, hier ein bisschen, da ein bisschen. In all den Jahren ist einiges zusammen gekommen.

Und nun geht es andersrum. Ich verkaufe, gebe weg, verschenke. Seit 1,5 Jahren bin ich mal mehr, mal weniger damit beschäftigt. Zuletzt habe ich gedacht, ich bin bald an dem Punkt, an dem ich damit "fertig" bin, aber nun geht es in die nächste Runde. Ich hinterfrage fast alle Teile, die ich besitze. Und immer wieder finde ich etwas, das aussortiert werden kann. Was braucht man wirklich? Wie viel braucht man wirklich?

Motivation und Impulse habe ich auch da von Bea Johnson sowie von anderen Zero-Wastlern und Minimalisten erhalten. Beispielsweise fand ich den Gedanken gut, dass man die Ressourcen wieder dem Kreislauf zuführt, so dass sie jemand anderes verwenden kann. Das hat für mich viel Sinn gemacht. Küchenutensilien, Geschirr, Bastelmaterial, Bücher, Kleidung. Auch veraltete Papierdokumente habe ich bei der Gelegenheit stapelweise und stundenlang aussortiert und ins Altpapier gegeben. Kürzlich war es soweit und wir hatten vier hohe Billy-Regale übrig. Leer. Ich habe kurzerhand ein Foto gemacht, in Ebay-Kleinanzeigen gestellt und zwei Tage später wurden sie abgeholt.

Bea Johnson stellt infrage, warum man x Kugelschreiber und Stifte braucht, wenn es doch ein Füller tut. Ja, warum eigentlich? Das hört sich radikal an :-) aber für mich klingt es superlogisch. Für mich macht bewusst ein Füller Sinn, denn man braucht nur einen, mit dem man üblicherweise eine sehr sehr lange Zeit, im besten Fall ewig schreiben kann (und mittels Tintenkonverter die Tinte aufziehen, statt Patronen). All die Wegwerfplastikkullis und -stifte bekommen für mich nun eine ganz andere Bedeutung. Als Schülerin habe ich jahrelang einen Füller mit Konverter gehabt, und mir beim Aufziehen immer sämtliche Finger blau angemalt. Und dahin soll es nun auch wieder zurückgehen.

Wohin verkaufe und gebe ich meine aussortieren Sachen? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Diejenigen, die ich genutzt habe, zähle ich hier auf:
- eBay Kleinanzeigen: Ich habe die App auf dem Handy, kann jederzeit Fotos machen und recht schnell Produkte einstellen. Selbstabholung oder Versand.
- eBay: Habe ich früher genutzt, zuletzt nicht mehr.
- (Örtliche) Flohmarkt-Gruppen in Facebook: Ebenfalls zum Sachen einstellen.
- Trödelladen vor Ort: Wir haben einen Trödelladen vor Ort, bei dem man Sachen abgeben kann (Geschirr, Bücher etc.).
- örtliche Bücherei: Die örtliche Bücherei bei uns nimmt Bücherspenden entgegen.
- Momox.de: Bücher, CDs, Playstationspiele etc. (aber auch Markenkleidung) werden von momox.de angekauft. Ich habe die App auf dem Handy, kann jederzeit mittels Barcodescanner Bücher abscannen und sehe gleich, welchen Betrag ich dafür noch erhalte.
- Rumänienhilfe: Bei uns gibt es örtlich eine Organisation, die ein Dorf in Rumänien unterstützt und dafür Sachgegenstände sammelt.
- andere Organisationen (Kolping, Kinderheime, Flüchtlingshilfen etc.)
- Altkleider-Sack: Für alte Kleidung und Schuhe. Nachdenkenswert ist, dass die Kleidung im Altkleidersack (möglicherweise je nach Organisation unterschiedlich) verschiedenen Zwecken dienen kann, so wird eventuell ein Großteil davon weiterverkauft. Für richtig gut erhaltene Kleidungsstücke könnte man Stellen vor Ort finden, die sie an Bedürftige weitergeben (Kleiderkammern) oder Second Hand vor Ort günstig anbieten.
- Kleiderkreisel.de: Ich habe bei Kleiderkreisel selbst noch nichts verkauft, aber gekauft.
- Schwarzes Brett in Supermärkten, Kindergarten etc.: mittels Aushängen (Telefonnummer) kann man dort Sachen anbieten (oder auch suchen)
- Goldankauf-Läden: Zum Verkaufen von Schmuck und Münzen. (Gold, Silber, Bernstein...)
- Briefmarkenankauf: Dies habe ich noch nicht genutzt, aber will es nutzen.
- Kindergarten: Können mitunter mal Bastelmaterialien (Tonkarton) gebrauchen
- Verschenken: An Freunde, Familie, Arbeitskollegen, Bekannte. Wer etwas gebrauchen kann :-)

Es gibt, wie gesagt, noch weitere Möglichkeiten, je nach Ort oder Stadt, in der man lebt. In größeren Städten gibt es beispielsweise Sozialkaufhäuser und Umsonstläden. Oder man kann auf Flohmärkte gehen. Möbel werden bisweilen auch von der Gemeinde oder vom Landkreis im Rahmen sozialer Projekte abgeholt.

Im Laufe der letzten Monate und Jahre habe ich so hunderte und tausende kleinere und größere Teile aussortiert und weitergegeben. Bei all dem möchte ich dazusagen, dass ich ziemlich gemischte Gefühle bei dem Ganzen habe. Nicht, was das Weggeben betrifft. Damit habe ich zunächst kein Problem, aber die Menge der Sachen, die ich besessen habe (auch wenn es vermutlich ein ganz normaler Durchschnittshaushalt ist?) schockiert mich fast ein bisschen, und ist mir peinlich. So viele Menschen müssen mit so viel weniger auskommen. Meine Probleme dahingehend sind wirkliche "Luxus-Probleme", das ist mir sehr sehr bewusst. Aber es hilft nichts, ich muss da jetzt durch und eines nach dem anderen "anpacken". Jeder Schrank wird geöffnet, jede Schublade durchgegangen, jedes Regal geprüft. 

Diese drei Pakete gehen morgen zum Versand. Den Altkleidersack habe ich ebenfalls heute gefüllt.


EN It's just the second day and I'm running out of time so much! :-) I won't be able to write the English part right away but tomorrow. PS: It's been about decluttering today.

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# TAG 1: Buchempfehlungen / Book recommendations
# TAG 2: Aussortieren und "Ausmisten" / Decluttering

Montag, 9. Januar 2017

#TAG 1 Zero Waste Buchtipps / Book recommendations

Danke für eure netten Kommentare und für eure Besuche auf meinem Blog.
Ab heute möchte ich regelmäßig, möglichst täglich, über meine Schritte auf dem Weg zu Zero Waste bzw. einem müllfreieren Leben hier berichten.
Ich freue mich, dass ihr mit auf der Reise seid :-) Daher heißt es nun: Leinen los!

Doch bevor "das Schiff wirklich ablegt", noch eine kleine Randnotiz: Der Zero Waste Lifesytle ist eine globale Bewegung und anhand meiner Blogstatistiken sehe ich, dass jeden Tag Leser aus der ganzen Welt zu Besuch sind. Aus diesem Grund möchte ich künftig versuchen, meine Blogbeiträge zweisprachig zu gestalten, in Deutsch und in Englisch. Ich kann allerdings nicht versprechen, das durchzuhalten :-) Wir werden es sehen. Ich liebe Sprachen, aber bin mit meinen Kenntnissen nicht zufrieden, sondern möchte sie unbedingt verbessern. Daher seht mir bitte meine dürftigen Übersetzungen nach. ❤

Und nun zum heutigen, ersten Gedankenanstoß. Drei Bücher, die ich sehr interessant und hilfreich finde:

 
1. "Zero Waste Home" von Bea Johnson, seit kurzem auch in Deutsch unter dem Titel "Glücklich leben ohne Müll" im Buchhandel erhältlich. Bea Johnson ist, wie soll ich es sagen, eine unglaubliche Inspiration. Sie und ihre Familie leben seit mehreren Jahren den Zero Waste Lifestyle, sie hat die Bewegung maßgeblich gefördert, ein Buch geschrieben und sie tritt seit 2011, mittlerweile weltweit, mit Vorträgen zum Thema auf. Ende letzten Jahres war sie dazu auch in Europa (sie ist gebürtige Französin und lebt in den USA). Sie berichtet in ihrem Buch über ihren Weg und gibt praktische Tipps, sowie Rezepte (auch für Reinigungsmittel etc.), und hält Listen für alles Mögliche parat. In jedem Fall lebensnah, da von ihr und ihrer Familie selbst getestet und gelebt. Ich werde ihre Tipps immer wieder einfließen lassen und sie immer wieder erwähnen, da sie für mich eine große Orientierung sind. Wer gleich mehr wissen möchte:  http://www.zerowastehome.com
Ihr Buch gibt es demnächst übersetzt in 13 Sprachen (aktuell 11):  http://www.zerowastehome.com/about/book


2. "Zero Waste - Weniger Müll ist das neue Grün" von Shia Su. Shia Su, auch als WastelandRebel bekannt und im Netz zu finden (Blog, Facebook), greift dasselbe Thema für Deutschland auf. Es ist für deutsche Leser ganz praktisch, da es dem Alltag hier einfach nahe kommt, locker geschrieben ist, und darüber hinaus ebenfalls Tipps und Rezepte (auch für Reinigungsmittel etc.) beinhaltet.  http://wastelandrebel.com


3. "Besser leben ohne Plastik" von Nadine Schubert und Anneliese Bunk. Nadine Schubert wohnt im selben Landkreis und ich war auf einem ihrer Vorträge. Beide Autorinnen leben (möglichst) plastikfrei und bieten in ihrem Buch Informationen sowie ebenfalls viele nützliche Tipps und Rezepte (auch für Reinigungsmittel etc.). Ihr Buch ist Spiegel-Bestseller. http://www.besser-leben-ohne-plastik.de/der-blog


Alle drei Bücher sind lesenswert und inspirierend. Hinter allen Büchern stehen Autorinnen mit ihren Familien, die über ihren Alltag berichten und Ideen und Lösungen anbieten. Das alles, wie ich finde, in einer sehr angenehmen Art. Sie werden daher, in Teilen, auch immer wieder Thema hier sein.

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EN The zero waste lifestyle is a global movement and according to the statistics of my blog there are many readers from all over the world who come here. Thank you for that and welcome, guys! :-) As I'll be bringing up the zero waste lifestlye more and more here I will try to address myself to you, too, in writing the blog bilingually, in German and in English. I will try to :-) I can't promise anything. I forgot to say: I love languages. Just a bummer that I'm not as good in them as I would want to be. Feel free to correct my lousy attempts and feel always welcome to comment under my posts. I'd love to read from you.

These are my first tips for you - Three interesting and helpful books:

1. "Zero Waste Home" by Bea Johnson. Bea Johnson is incredibly inspirational to me. Together with her family she has been living a zero waste lifestyle for several years now. She is a huge part of that movement, she has written a book and she has been giving world wide lectures about the issue since 2011. End of last year she was in Europe as well (she is native from France and lives in the US). In her book she describes her way, plus, she offers many practical tools, such as lists or recipes (about cleaning agents etc.). Her tips appear to be very authenic as they are proven by her and her family. I will talk about them more often along the way. For those who want to get to know more about her right away:  http://www.zerowastehome.com
2. "Zero Waste - Weniger Müll ist das neue Grün" by Shia Su. Shia Su, also known as WastelandRebel (Blog, Facebook), lives in Germany. Her tools, recipes (also about cleaning agents) and tips are way helpful, especially to German readers, but definitely an inspiration and information to anyone else, too.  http://wastelandrebel.com
3. "Besser leben ohne Plastik" by Nadine Schubert and Anneliese Bunk. Nadine Schubert doesn't live far away and I have visited one of her lectures. Both women tend to live plastic free, and in their book they offer information as well as many useful tips and recipes (also about cleaning agents).  http://www.besser-leben-ohne-plastik.de/der-blog

Any of the books are worth reading and inspiring, even tough I guess Bea Johnson's is currently the only one which is translated/adapted into several languages (soon 13 languages, to be precise; learn more here:  http://www.zerowastehome.com/about/book). 
Some of their tips and tools will be also an issue in some way here.
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Liste / List:

#1 Buchtipps / book recommendations

Sonntag, 8. Januar 2017

Do|Mi|s Garten goes Zero Waste?

Vor vier Jahren habe ich mit dem Bloggen begonnen, um das Anlegen unseres Gartens festzuhalten. Unser Grundstück war nach dem Hausbau ein einziger unkrautüberwucherter Lehmacker, und es war für mich schwer vorstellbar, wie daraus in der Praxis wirklich ein Garten entstehen sollte. Ich hatte bis dahin viele, viele Pläne gezeichnet, mich im Internet, in Büchern und Zeitschriften sowie durch den Blick in andere Gärten informiert und Ideen gesammelt.

Das Spannendste am Ganzen war aber das "Tun", der Beginn der Arbeiten, das Entstehen der einzelnen Bereiche, das Umsetzen aller geplanten Vorhaben Schritt für Schritt, eines nach dem anderen. 2013, 2014, 2015, 2016. Zisternenbau. Anlegen der Wege, des Rasens. Bau von Natursteinmauern. Einsetzen von unzähligen Pflanzen. Stauden. Sträucher. Bäume. Rosen. Blumenzwiebeln. Und und und. Hanggestaltung und Hangbepflanzung. Gemüsegarten. Gartenhausbau. Rundholzsichtschutz. Andere Sichtschutze. Zaunbau. Insektenhotels. Gewächshausbau. Unkrautzupfen. Meine Nerven waren mehr als einmal ziemlich aufgebraucht :-)

Der Garten ist nun angelegt. Er ruht unter einer Schneedecke bei Minusgraden. Die Vögel suchen tagtäglich die Futterstellen auf. Und wenn am Morgen die Sonne aufgeht, glitzern und funkeln die Eiskristalle an den frostbedeckten Zweigen der Sträucher, Bäume und an den stehengebliebenen Staudenresten.


Im vergangenen Jahr wurde es etwas ruhiger. Wir haben ein Strandeck mit Steinpyramide und Nützlingsbereichen angelegt, Rosenbögen aufgestellt und im Herbst an unserem Hauseingang ein einstufiges Podest erhalten (was ich noch nicht gezeigt habe). Und auch in diesem Jahr sind Projekte geplant, um weitere Bereiche fertigzustellen.

Und noch ein anderes Ziel habe ich für das Jahr 2017, mein Ziel ist es, so wenig Müll wie möglich zu produzieren, generell und vor allem im Hinblick auf Plastik.
Manchem mag der Begriff Zero Waste ("Null Abfall") bekannt sein.

Wer sich näher interessiert, ein Artikel von zukunftsinstitut.de findet sich hier, woraus auch folgendes Zitat entnommen ist, das ich als Erklärung anführen möchte: "Die Auffassung setzt sich durch, dass die Weltwirtschaft in ihrer jetzigen Form in Hinblick auf die Kapazitäten des Planeten und die globale Gesellschaft nicht haltbar sein wird. Aus Themen wie Bio und Fairtrade sowie Cradle-to-Cradle und Share Economy entwickelt sich derzeit ein neues Phänomen, das in Zukunft zum zentralen Thema nachhaltigen Konsumierens werden wird: Zero Waste. Die Idee dahinter ist, statt ihn zu recyceln oder wiederzuverwerten, erst gar keinen Müll anfallen zu lassen. Während in den vergangenen Jahren vor allem Recycling und dann auch Upcycling für Aufsehen sorgten, wird in den kommenden Jahren das Precycling zum brisanten Thema auf den Konsummärkten werden: Die möglichst vollständige Vermeidung von Müll. (...) "

Ich finde, den Gedanken aus verschiedensten Gründen schon länger sehr interessant und will versuchen, Wege zu finden, es selbst immer weiter umzusetzen. In meinem Post "Anregungen für ein plastikfreieres Leben - Ideen und Erfahrungen" von April 2016 habe ich bereits einige Möglichkeiten und Alternativen vorgestellt.

Im neuen Jahr möchte ich konsequent Lösungen für unseren Haushalt und meinen Alltag finden.
Für mich ein ganz spannendes Thema, denn es bedeutet auch sich auf Neues einzulassen, auszuprobieren, Dinge zu verändern, zu lernen. Viele Anregungen und Tipps habe ich von anderen erhalten, in den letzten Wochen und Monaten viel dazu gelesen, Podcasts gehört. Die Geschichten und alltagsnahen Tipps motivieren und helfen, diesen Weg selbst Schritt für Schritt zu gehen. Über meine Erfahrungen und Versuche auf diesem Weg möchte ich ebenso nun berichten, sie weitergeben, und gerne auch einen Austausch anregen.
Mal sehen, wohin die Reise führt.

Ich habe länger überlegt, ob ich dafür einen separaten Blog anlegen sollte. Ob Zero Waste und Garten zusammenpassen und ob meine Leser enttäuscht sind, statt Gartenfotos nun auch Tipps für ein müllfreieres Leben zu bekommen. Dann habe ich mir aber auch gedacht, dass es für mich persönlich zusammengehört und ein Ganzes ist, so wie andere auch Rezepte, Basteleien oder Inneneinrichtungen zeigen, je nachdem, was sie als Blogger ausmacht und interessiert. Und das passt dann immer. Zu jedem. Ganz persönlich. Authentisch. Ein Blog ist das, was jeder einzelne daraus macht und wie ihn jeder einzelne gestaltet. Insofern hoffe ich, dass ich richtig entschieden habe, wenn ich meinen Blog nun durch dieses Thema ergänzen werde.

Ich wünsche allen noch ein gutes neues Jahr 2017 und freue mich, wenn wir uns hier sehen und schreiben.

Viele verschneite Gartengrüße
Doris
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